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Hörgeräteakkus

Was für Hörgeräteakkus gibt es und was haben sie für Vor- und Nachteile?

Im Gegensatz zu Hörgerätebatterien funktionieren Akkus nicht mit der Zink-Luft-Technologie. Es gibt verschiedene Arten von Hörgeräteakkus, von denen derzeit vor allem drei am Markt vertreten sind – Nickel-Metallhydrid-Akkus, Lithium-Ionen-Akkus und Silberoxid-Zink-Akkus.
Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Systeme haben wir nachfolgend kurz für sie zusammengefasst.

Es gibt zwei verschiedene Bauformen von akkubetriebenen Hörgeräten, welche mit fest integrierten Akkus und welche mit wechselbaren Akkus.
Der Hauptvorteil von Hörgeräten mit integrierten Akkus ist der Wegfall des ständigen Batteriewechsels. Deshalb sind sie besonders für Leute attraktiv, welche darauf keine Lust haben oder dies alleine nicht können. Der Nachteil bei dieser Form ist, dass das Hörgerät für ein paar Stunden nicht nutzbar ist, sollte der Akku einmal leer sein. Es kann also passieren, dass das Hörgerät am Tag einmal ausfällt, sollte man das Aufladen über Nacht vergessen haben. In diesem Fall muss man dann erst einmal darauf verzichten, während es lädt.
Diesen Nachteil haben Hörgeräten mit wechselbaren Akkus nicht. Sollte der Akku bei diesen unvorhergesehen ausfallen, kann man einfach einen Ersatzakku oder übergangsweise eine einfache Zink-Luft-Batterie einsetzen, um das Hörgerät weiter zu nutzen.
Hauptnachteil dieser Bauform ist, dass die Akkus zum Aufladen aus dem Hörgerät entfernt werden müssen. Dies kann besonders von Menschen, die Ihre Hörgerätebatterien ungern wechseln, als störend empfunden werden.

Für wen lohnen sich Hörgeräte mit Akku?

Im Allgemeinen sind Akkus viel umweltfreundlicher als Batterien, da ein Akku je nach Bauart und Lebensdauer über 100 einfache Zink-Luft-Batterien ersetzen kann. Deshalb sollten besonders Menschen, denen Umweltschutz am Herzen liegt, diese Alternative in betracht ziehen.
Ein Nachteil, den beide Bauformen von Hörgeräteakkus derzeit noch haben, ist die kurze Betriebsdauer pro Aufladung. Diese entspricht nur etwa einem Zehntel der Zeit, die eine Zink-Luft-Batterie im selben Hörgerät durchhält. Die Nutzung von Akkus lohnt sich also erst, wenn eine Einwegbatterie in Ihrem Hörgerät eine Lebensdauer von mindestens 10 Tagen erreicht. Andernfalls würde eine Akkuladung nicht ausreichen, um Ihr Hörgerät einen ganzen Tag lang zu betreiben und Sie müssten dieses zwischenzeitlich aufladen. Akkubetriebene Hörgeräte lohnen sich also primär für Gelegenheitsnutzer.

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